Donnerstag, 22. Oktober 2015

And it burns burns burns

Gestern stand ein relativ großes unscheinbares Paket vor der Tür. Eingewickelt in gelben Klebeband und mit einer Zollerklärung kann es nur eins bedeuten: Mein DIY Lasercutter aus China ist angekommen. Im Paket befindet sich neben dem mechanischen Komponenten für die Gantry auch die Elektronik, sowie Motoren und Software. Alles gut verpackt in einzelnen Tütchen und Luftpolsterfolie. Es macht einen soliden Eindruck und der Zusammenbau gestaltet sich auch relativ einfach. Allerdings gibt es keine gedruckte Anleitung und die Dateinamen auf der beigelegten MicroSD Karte sind alle in Chinesisch. Das führt unter meinem Windows leider zu Darstellungsproblemen und so kann ich einige Dateien nicht öffnen. Einige Bilder kann ich aber Anschauen und somit lässt sich der Zusammenbau einigermaßen gut gestalten. Nach knapp 2 Stunden steht das Gerät auch schon.

Dem Set ist keine Laser Schutzbrille beigelegt. Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob ich auf eine chinesische Laserschutzbrille vertrauen würde und habe deshalb eine ordentliche in Deutschland gekauft. Das Gerät kommt außerdem mit einem amerikanischen Stecker für das Netzteil. Doch auch das ist kein großes Hindernis. 


Die Software zum Erzeugen der Daten für den Lasercutter ist die Open Source Software Inkscape mit einem Plugin für Lasercutter. Mit Inkscape können Grafiken als Pfade, also Vektorgrafiken erzeugt werden. Die aktuelle Version von Inkscape hat Probleme mit dem Plugin, aber dem Set war die Version 0.48.4 beigelegt, die macht keine Probleme.

Den Laser kann man manuell verschieben und somit auf die ungefähre Nullposition bringen. Genau referenzieren geht leider (noch) nicht. Die Laserdiode ist stark genug um das Holzbrett, auf dem der Aufbau steht zu verbrennen. in wiefern man damit Holz schneiden kann werde ich noch sehen. Ansonsten eine super nette Spielerei. Nur stinkt es in meinem Arbeitszimmer jetzt nicht nur nach Plastik, sondern auch nach verbranntem Holz... Zeit über eine Lüftung nachzudenken, anstatt immer wieder das Fenster aufzulassen. Vor allem im Winter...