Montag, 10. Dezember 2018

Kurzschluss Junkies [0x01]: Klein und unpraktisch


Feedback zur letzten Folge
Was ist ein Elektronik Entwickler, bzw. was machen wir beruflich.
Was ist die Absicht hinter diesem Podcast.

Der Mini 3D Drucker
Selbst entwickelter Drucker auf Basis einer Delta-Architektur. Das Gehäuse ist aus Platinenmaterial.
Als Firmware wird Marlin mit Arduino verwendet. Der Drucker soll selbstständig losdrucken, wenn man die SD Karte einsteckt.
Die Hardware besteht aus einem ATmega2560, STSPIN220, FTDI230x
Es funktioniert bis jetzt:
  • Micro SD
  • UART
  • Programmieren über den Arduino Bootloader
BOM Minimalisierung für das Mainboard ist ebenso geplant.

Chip der Woche: PCA9615 von NXP

Kleine Einführung in das Knöpfchenspiel. Das wird wohl nächstes mal genauer erklärt.


Samstag, 1. Dezember 2018

World Smallest 3D Printer


Ich hatte vor einiger Zeit die Idee, den Welt kleinsten 3D-Drucker zu entwickeln. Dieser darf nicht zu teuer werden. Er sollte für nahezu jeden, der einen Lötkolben richtig halten kann einfach zusammen zu bauen sein.

Also günstig ABER funktionstüchtig.

Da ich nicht die komplette Software neu entwickeln will, versuche ich mich auf vorhandene Software zu stützen. Meine Wahl fällt auf Marlin, was auf Arduino basiert. Die Hoffnung ist, dass ich mit geringstem Softwareaufwand den Drucker in Betrieb nehmen kann. Da ich den ATmega2560 verwenden möchte, dessen Gehäuse relativ groß ist (warum kommt später) möchte ich mich an dem Rumba orientieren. Diesen Schaltplan nehme ich als Referenz und schon habe ich das Pinout für den Controller.

Also gesagt getan. Die neuste Version von KiCad runtergeladen und los geht's.

Erst mal den Schaltplan soweit wie nötig erstellt und "neue" Bauteile aussuchen. Da der Drucker per USB betreiben werden soll, müssen die Stepper, Heizer, Lüfter usw. mit 5V laufen.
Als Stepper Driver wird der STSPIN220 von ST verwendet. Dieser ist super klein und läuft mit dem gewohnten Pololu Interface (STEP, DIR, EN). Als Heizelement werde ich Widerstände verwenden. In diese Flachbaugruppe schraube ich die Nozzle.


Weiter geht's mit dem Layout. Warum ich ein großes Gehäuse nehmen möchte? Ich möchte ein "beheiztes" Druckbett. Da liegt es nah den vorhanden µC zu nehmen. Also mir liegt dies nah ;).
Der Controller wird also das Zentrum der Leiterplatte, und der Rest muss versuchen darauf zu passen. Durch diese Einschränkung der "Druckbettgröße" haben sich die restlichen Maße ergeben und der Drucker bekommt eine Seitenlänge von 7cm.

Da ich auch versuche in der 3D Modellierung besser zu werde, hab ich mit dem Tool FreeCAD versucht den Drucker in 3D zu modellieren.

So oder so ähnlich soll er später mal aussehen. Da ich keine Fräße habe, möchte ich alle Teile aus Flachbaugruppen erstellen und als Verbindungen keine Schrauben wählen, sondern die Teile sollen verlötet werden. Also Lötzinn als Verbindungselement nutzen. Mal sehen wie gut das funktioniert.